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Circular Economy in Schülerlaboren



Online-Info-Veranstaltung zu einer DBU Ausschreibung zur Circular Economy in Schülerlaboren
am Do. 27. Januar 2022 ab 16 Uhr:


Auf der Info-Veranstaltung werden Melanie Vogelpohl und Dr. Thomas Pyhel von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt die Ausschreibung kurz vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Darüber hinaus wird Dr. Susanne Kadner, acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, mit einem Vortrag in das Thema „Circular Economy“ einführen. „Vom linearen zum zirkulären Wirtschaften – der Paradigmenwechsel der Circular Economy“ so der Titel des Vortrags: „Heutige Produktions- und Konsummuster folgen meist einer linearen Logik: extrahieren, herstellen, konsumieren, entsorgen. Zu den Folgen zählen Klimawandel und Umweltverschmutzung. Eine Circular Economy zielt darauf ab, dies grundlegend zu verändern, indem Material- und Energiekreisläufe optimiert und soweit wie möglich geschlossen werden. Welche Veränderungsprozesse sind dafür notwendig und wie kann die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft gelingen?“

Der Zoom-Zugang zum online LeLa-Stammtisch:
Weblink: https://zoom.us/j/95691992149?pwd=N2NHcGo2UDBGTVExMFNQYnBwOWlKQT09

Meeting-ID: 956 9199 2149
Kenncode: 160407

Achtung Teilnehmerbegrenzung auf 100 Logins.


Über Circular Economy


Das Konzept der Circular Economy (CE) zielt darauf ab, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Motiviert wird die Transformation zur CE insbesondere durch die Folgen des Klimawandels, die Ressourcenverknappung und das Ziel, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten sowie Versorgungssicherheit zu garantieren. CE lässt sich insofern als komplexes System begreifen, dem eine Schlüsselfunktion bei der Umgestaltung zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Welt zukommt:

“A circular economy describes an economic system that is based on business models which replace the ‘end-of-life’ concept with reducing, alternatively reusing, recycling and recovering material in production/distribution and consumption processes (...), with the aim to accomplish sustainable development, which implies creating environmental quality, economic prosperity and social equity, to the benefit of current and future generations.”
(Kirchherr J et al.: "Conceptualizing the circular economy: An analysis of 114 definitions". Resources, Conservation and Recycling. 2017; 127: 221-232.)

Der Übergang zu einer ressourcenschonenden Wirtschaftsform nach den Prinzipien der Circular Economy impliziert somit einen grundsätzlichen Systemwandel, der zahlreiche Themenfelder berührt, u.a.: Der Transformationsprozess zu einer CE ist durch ein komplexes Ineinandergreifen unterschiedlicher Faktoren und Systeme gekennzeichnet. Daher ist eine Differenzierung nach Fachdisziplinen bzw. Wissenschaftsbereichen (MINT | Geistes- und Sozialwissenschaften) letztlich unmöglich. Zur Vermittlung und Analyse sind inter- bzw. transdisziplinäre Ansätze erforderlich. Diese Ansätze gilt es zu fördern. Akteure aus den Schülerlaboren können in den Dialog mit Schülerinnen und Schülern sowie mit Lehrkräften bzw. mit ihren Mutterorganisation treten, zugleich können Schülerlabore selbst ein Vorbild sein bei der Transformation zu einer Circular Society.

Sicherlich wird der Themenbereich „Kreislaufwirtschaft“ in der Schülerlaborszene bisher noch kaum öffentlich diskutiert. Man kann davon ausgehen, dass Schülerlabore ohne Anstoß von außen in diesem Themenfeld wenig Berührungspunkte haben, bislang noch kaum ein Erfahrungsaustausch stattfindet und dass keine Vernetzungsstrukturen bezüglich dieser Frage bestehen. Ein Programm zur Förderung von CE-Projekten in Schülerlaboren bedarf daher einer Supervision und Koordination und soll 2022 angestoßen werden.

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