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Der LeLa-Preis




Die Preisträger 2021



Rubrik: Experiment des Jahres

1. Preis: Unsere Erde in der Zeit des Klimawandels

Agnes-Pockels-SchülerInnen-Labor - Braunschweig

Der globale Klimawandel geht uns alle an, ist angesichts der erdrückenden Beweise auch nicht mehr zu leugnen und ist längst im Schulalltag in curricularen Zusammenhängen angekommen.
Was bedeutet in diesem Zusammenhang der starke Anstieg der CO2-Produktion für die Atmosphäre und für die Ozeane? Wie lässt sich mit einfachen Mitteln der Treibhauseffekt und die Ozeanversauerung nachweisen? Überzeugt hat vor allem, wie es gelingt mit einfachen Laborgeräten den Treibhauseffekt modellhaft darzustellen und zu zeigen, dass die Ozeane als CO2-Speicher fungieren und die vom Menschen produzierte CO2-Mengen aufnehmen. Nun könnte man an dieser Stelle sagen. Wunderbar, wir produzie-ren zwar viel CO2 und verstärken damit den Treibhauseffekt in der Atmosphäre, aber die Ozeane schlucken das alles wieder und bremsen damit die globale Erwärmung. Der von den Schülerinnen und Schülern aber erbrachte Nachweis, dass die erhöhte CO2-Aufnahme zur Absenkung des ph-Wertes und damit zur Ozeanversauerung führt, zeigt das Wechselspiel zwischen beiden Phänomenen bis hin zu der Tatsache, dass erwärmte Ozeane auch weniger CO2 aufnehmen können und durch das Mehr an CO2 in der Luft die Erwärmung noch weiter vorangetrieben wird. Beeindruckt haben vor allem der stringente Versuchsaufbau und der logische Nachweis der Phänomene. Wir haben hier ein Experiment, das gut übertragbar ist und durch seine realitätsnahe Darstellung über-zeugt.
Die Jury freut sich, dem Agnes-Pockels-SchülerInnen-Labor an der TU Braunschweig den 1. Preis in der Kategorie „Experiment des Jahres“ überreichen zu können.

Laudator: Andreas Paetz



2. Preis: Mit Haaren gegen die Ölkatastrophe

teutolab-chemie - Bielefeld

Oft sehen wir in den Nachrichten, wie Öl, das in die Meere gelangt ist, Strände verunrei-nigt. Bilder von Wasservögeln mit verklebten Federn und Helfern, die Tierkadaver in gro-ßen Plastiksäcken einsammeln, sind in unserem Bewusstsein tief verankern. Jedes Jahr aufs Neue verunglückt irgendwo auf dieser Welt ein Öltanker und gelangt seine Ladung ins Meer. Jedes Jahr sollen rund 6 Mio. Liter öl in die Umwelt gelangen, davon ein Groß-teil in die Meere.
Diesem Problem hat sich nun das teutolab chemie gestellt. Mit Schülerinnen und Schü-lern der Klassenstufen 7 bis 9 wird der zentralen Frage nachgegangen, wie man das Öl wieder aus dem Wasserbekommt. Welches Sorptionsmittel ist am besten geeignet, wenn es darum geht, möglichst viel an Öl und wenig an Wasser aufzunehmen. Da wird u.a. mit Kunststoff, Chemikalienbinder, Styropor, Baumwolle und Rindenmulch experi-mentiert. Und da werden auch ganz aktuelle Forschungsergebnisse, wie die von austra-lischen Forscherinnen der Universität Sydney aus dem vergangenen Jahr herangezo-gen. Deren überraschendes Ergebnis ist: Haare sind das beste Adsorptionsmittel, wenn es darum geht, Wasser und Öl voneinander zu trennen.
Ein Experiment, das die Jury vollumfänglich überzeugt hat.
Gestatten Sie mir noch eine persönliche Anmerkung: Als ich das erste Mal ein Schüler-labor aufsuchen durfte, da war es das teutolab-chemie an der Universität Bielefeld. Das ist nun schon wieder mehr als zwanzig Jahre her. Aber seitdem durfte ich miterleben, wie die Schülerlaborszene in Deutschland an Fahrt aufnahm und immer mehr Labore in allen Bundesländern entstanden. Ich freue mich, dem teutolab-chemie an der Universität Bielefeld heute den 2. Preis in der Kategorie „Experiment des Jahres“ überreichen zu dürfen.

Laudator: Andreas Paetz



3. Preis: TMDC

Regensburger Schülerlabor RSL / MINT-Labs Regensburg e.V. - Regensburg

Es handelt sich hier um ein GirlsGoScience-Projekt, das Schülerinnen aus Gymnasien und Fach- bzw. Berufsoberschulen mit einfach zu realisierenden Methoden und unter Aus-nutzung von meist vorhandenen Gerätschaften einen tiefen Einblick in wissenschaftli-ches Arbeiten vermittelt. Dabei werden die MINT-Fächer gleichermaßen in den Blick genommen. Die Teilnehmerinnen lernen die Grundlagen von Nanostrukturen bei Fest-körpern – in diesem Fall Kristallen - kennen, stellen ihre Untersuchungsgerätschaften - Mikroskope - mit einem 3D-Drucker selbst her und führen dann die Untersuchungen an den Kristallen durch. Dafür sind insgesamt drei Workshops geplant. Ein sehr anspruchsvol-les Programm! Gefallen hat der Jury auch, dass die die Teilnehmerinnen anschließend ihr Wissen als Multiplikatorinnen an ihrer Schule weitergeben. Da macht es sich gut, dass die Fachlehrerinnen bereits in die Auswahl der Workshopteilnehmerinnen aktiv eingebun-den waren und nun auch den Transferprozess begleiten können.
Die Jury freut sich, dieses Projekt mit dem 3. Preis in der Kategorie „Experiment des Jah-res“ auszeichnen zu dürfen.

Laudator: Andreas Paetz




Rubrik: Schülerlabor digital

1. Preis: KITZ.do – Marsroboter

KITZ.do - Dortmund

Das Marsroboter Projekt hat uns allen von Anfang an sehr gut gefallen und überzeugt. Es ist mit seinen unterschiedlichen Modulen ein sehr abwechslungsreiches sowie interdiszip-linäres und realitätsnahes Schüler*innen Projekt.
Es fördert diverse Kompetenzen:
• Räumliches Denken (3D-Modellierung von Bauteilen mittels CAD-Software),
• Handwerkliches Geschick/Feinmotorik (Zusammenbau mit Schrauben, Löten),
• Kreativität/Log. Denken („Mission“ erfüllen mit Sensoren und deren Programmie-rung)
Auf diese Weise bildet es die Arbeit von Ingenieur*innen sehr schön ab und eignet sich gut als Teaser für eine Studiums Entscheidung sein.
Aufgrund der unterschiedlichen Plattformen (NXT, Arduino, Raspberry Pi) sowie der be-reits vorgefertigten Roboter-Bausets, ist das Projekt für unterschiedliche Altersstufen durchführbar.
Einige Arbeitsschritte können sehr gut in Gruppenarbeit durchgeführt werden, was wie-derum den Teamgeist fördert.
Das Projekt ist sehr lebensnah und gibt einen umfassenden Einblick in die Bereiche Elekt-rotechnik und Informatik. Die Schüler*innen haben nach dem Kurs etwas in der Hand, was sie selbst konstruiert haben, behalten dürfen und ggfs. zuhause jederzeit weiter entwickeln können. Darüber hinaus lässt sich das Projekt auch während der Pandemie einigermaßen gut virtuell durchführen.
Ermöglicht Wettbewerbe (fördern weiterhin die Motivation der Schüler*innen).
Lässt sich flexibel (auch in Teilen) auf andere Lernorte der Informatik übertragen, da die zusätzlichen Anschaffungen nicht sehr teuer sind.

Laudatorin: Claudia Ermel



2. Preis: - Sophie von La Roche im Home Office: Einladung in den literarischen Innenraum. Ein virtuelles Angebot des Schülerlabors Geisteswissenschaften

Schülerlabor Geisteswissenschaften - Berlin

Dieses Projekt hat uns zum einen aufgrund der Thematik an sich und zum anderen auf-grund der Umsetzung der Thematik sofort überzeugt.
Die Auseinandersetzung mit dem Studierzimmer von Sophie von La Roche und dem ei-genen Homeoffice ist aus unserer Sicht passend gewählt und top aktuell. Es fördert die Wahrnehmung der Schüler*innen, in welcher Art von Studierzimmer sie sich in ihrem Homeoffice befinden. Weiterhin kann das Thema die Schüler*innen ermutigen, philoso-phische und soziologische Überlegungen zur aktuellen Lockdown Situation zu erstellen. Diese sind gesellschaftlich ebenfalls hoch relevant.
Sophie von La Roche war in ihrer Zeit eine herausragende und fortschrittliche Schriftstel-lerin, die sich in einer damals noch Männerdomäne behaupten musste. Ihre damaligen Probleme als Frau in einem Männerberuf sind bis heute vor allem in den Naturwissen-schaftlichen Fächern ein Dauerbrenner und viel diskutiert.
Der Einsatz der digitalen Medien ist mit Bedacht gewählt, denn Podcasts zerstören die Phantasie des Lesens nicht. Sie stellen eine erholsame und sehr beliebte Alternative zu den im Lockdown häufig stattfindenden Videokonferenzen und Youtube Tutorials dar. Die physische Distanz der Teilnehmenden (das Alleinsein am Schreibtisch) wird hier auf bemerkenswerte Weise zum Thema und zur Chance, sich persönlich der Autorin und ih-ren Texten zu nähern. Der digitale Zugang zu Originaltexten, Transkripten und Wörterbü-chern ergänzt den klassischen Deutschunterricht in der Schule um wertvolle neue Wis-senszugänge und Wissensdarstellungen. So können Schüler*innen einen sehr guten Ein-druck davon bekommen, wie der Erkenntnisgewinn in einem literaturwissenschaftlichen Studium funktioniert.
Tatsächlich könnte man diese Art der literarischen Auseinandersetzung auf fast alle an-deren Schülerlabore übertragen, denn so könnte man bevor man sich mit den wissen-schaftlichen Methoden und den Handson Experimenten beschäftigt, literarische Werke von den entsprechenden Wissenschaftlern oder deren Zeitgenossen studieren um einen Eindruck zu bekommen, in welcher Zeit und in welchen Umständen sie gelebt haben und was sie motiviert hat, Wissenschaftler*in zu werden.
Herzlichen Glückwunsch an das Schülerlabor Geisteswissenschaften!

Laudatorin: Silke Mayerl-Kink



3. Preis: Flipped Classroom als Angebot eines Schülerlabors

PhotonLab - Garching

Der "Flipped Classroom" hat uns durch seine für Schülerlabore neuartige Form der Wis-sensvermittlung und –vertiefung überzeugt. Die Schüler*innen bereiten sich bestmöglich auf den Tag im Schülerlabor vor, indem sie sich den Stoff mit Hilfe verschiedener vorbe-reiteten digitalen Medien in einer Selbstlernphase erschließen. Der Vorteil des selbst-ständigen Erlernens ist, dass sich Schüler*innen Videos, Podcasts o.ä. mehrmals in Ruhe anschauen und Unverständliches nachschauen können. Besonders die große Auswahl digitaler Formate (z.B. das Vertonen „stummer Videos“) bringt Spaß am Lernen und för-dert die Konzentration. Die Inhalte und Kompetenzerwartungen sind klar formuliert und erlauben den Lehrkräften eine optimierte Integration in den Unterricht.
Hiermit wird einer typischen Erfahrung von Schülerlaboren gezielt entgegengesteuert, nämlich, dass die Vorbereitung der Schüler*innen vor dem Schülerlaborbesuch häufig nicht optimal ist.
Die anschließende Vertiefung sowie Anwendung des Themas im Präsenzteil (dem Schü-lerlaborbesuch) festigt die Grundlagen dann stärker als ohne Vorbereitungsphase, wie die Evaluierung zeigt.
Dies ist ein wichtiger Teil, da Fragen und Probleme meist erst durch Anwendung entste-hen und sich die Frage "warum muss ich das überhaupt wissen/lernen?" im Schülerlabor selbst beantwortet. Überdies können nachhaltige Kontakte mit Wissenschaftlern entste-hen, so dass das Physik Interesse auf eine interessante und abwechslungsreiche Art ge-fördert werden kann. Weiterhin stellt das Projekt eine große Hilfe für Lehrkräfte dar. Diese können mit dem Schülerlabor zusammenarbeiten. Da der Physikunterricht in der Schule oftmals als trocken und langweilig beschreiben wird, kann das "Flipped Classroom"-Konzept mit individuell flexibel verwendbaren digitalen Medien eine gute Abwechslung bieten und notwendiges Grundlagenwissen, sowie Lust auf die Experimentierphase im Schülerlabor generieren.
Dieses Konzept lässt sich prinzipiell auf alle Schülerlabore übertragen. Die hierfür benötig-ten Medien sind individuell einsetzbar und relativ kostenneutral.

Laudatorin: Silke Mayerl-Kink




Rubrik: MINT-Bildung von Lehrkräften

1. Preis: Computational and Mathematical Modeling Program (Computergestütztes mathematisches Modellierungsprogramm)

CAMMP - Aachen

Mathematischer Beschreibungen im Alltag spielen eine große Rolle. Der Öffentlichkeit wurde ihre die Wichtigkeit aber erst durch Diskussionen über Klimamodelle, ökonomi-sche Vorhersagen und ganz besonders in der gegenwärtigen Corona Pandemie be-wußt.
Nicht nur die breite Öffentlichkeit, sondern auch die Schulen behandeln mathematische Bezüge, wenn überhaupt, nur oberflächlich. Einblick in die mathematische Aufbereitung von Daten erhalten Schüler vor allem im Physikunterricht, und das meist erst in der Ober-stufe des Gymnasiums.
Vor diesem Hintergrund war das Projekt CAMMP, der Technischen Hochschulen Aachen und Karlsruhe für die Jury sehr attraktiv. Denn es bietet erstmals eine breitange-legte Plattform für die mathematische Behandlung Alltags relevanter Fragestellungen im Un-terricht.
Das CAMMP Projekt wird als Pflicht- und Wahlpflichtkurs an beiden Hochschulen für Lehramtsstudierende im Fach Mathematik angeboten. Durch seine starke Ausrichtung auf digitale Workshops ist es aber auch für nicht ortsansässige Interessenten, einfach, eigene Modellierungsprojekte zu erstellen. Flankiert wird CAMMP durch ein eigenes Lehrbuch, das die Handhabung der Plattform noch stärker erleichtert.
Besonders preiswürdig ist das Projekt CAMMP aus unserer Sicht auch deshalb, weil es mit Hilfe dieser Workshops möglich wird, mathematische Modellierungen kompetent in an-deren Fächern zu etablieren. Dies ist ein starker Impuls für eine intensivierte, interdiszipli-näre Diskussion von Alltagsthemen im Unterricht und damit für eine breitere Wissensbasis der Schüler.

Laudator: Peter Härter



2. Preis: Berufswahl Praxis

Schullabor EXPERIO Roche - Kaiseraugst (Schweiz)

Beim Projekt Experio Roche steht die Erschließung persönlicher Interessen und experi-menteller Fähigkeiten von Schülern im Vordergrund, wobei zunächst das Interesse für bestimmte Berufsfelder im Fokus steht. Lehrpersonen können sich einen eigenen Ein-druck von den aktuellen Anforderungen der Berufe und deren Bewältigung durch die Schüler machen. Dies führt in der Nachbesprechung zu konkreteren Diskussionen mit den Schülern. In diesem Sinne ist das Projekt noch klassisch zu nennen.
Für die Jury entscheidend war aber, dass es sich hier nicht nur um ein Berufspraktikum handelt, sondern es werden Grundanforderung für die einzelnen Berufsfelder definiert, die dann von den Schülern, Firmen unabhängig, experimentell durchgespielt werden.
Sehr interessant ist auch die Möglichkeit für Schüler, ihre persönlichen Interessen und Fähigkeiten experimentell zu testen und in der Folge überhaupt einen Berufswunsch formulieren zu können. Die Lehrpersonen können anschließend genauer Hilfestellung leisten.
Zwar ist Experio Roche an das schweizerische Ausbildungssystem angebunden, es lässt sich aber auch auf das deutsche Ausbildungssystem adaptieren.
Diese Übertragbarkeit war für die Jury ebenfalls ein wichtiges Kriterium für die Preis-vergabe.

Laudator: Peter Härter




Rubrik: Schülerprojekt des Jahres

1. Preis: USASE (UltraSchall-AbstandsSensor-Einheit)

Paul Kallis, Kevin Stricker und Lisa Brinkmann - MINT-Schul-Labor Darmstadt

Die Schüler Paul Kallis und Kevin Stricker und die Schülerin Lisa Brinkmann haben ge-meinsam die mobile UltraSchall-AbstandsSensor-Einheit USASE entwickelt, mit der eine Abstandsmessung (AHA-L-Regeln!) in Menschenansammlungen, die gerade in der aktu-ellen Zeit so relevant ist, realisiert werden kann. Betreut und unterstützt wurden sie dabei vom MINT-Schul-Labor der Hochschule Darmstadt.
Die Bewerbenden haben sich von der Thematik Ultraschall-Abstandssensorik in der AG des MINT-Schul-Labors zu einer kreativen, innovativen Produktidee inspirieren lassen. Mit dieser wollen sie praxisnah in sozialer wie wirtschaftlicher Hinsicht den Restriktionen der momentanen Pandemie entgegenwirken. Neben oder mit ihnen selbst sind viele Bran-chen wie z.B. Konzertveranstalter, Sportveranstalter oder auch Demonstrationen wie Fridays for Future hart von den aktuellen Einschränkungen betroffen. Beim Tragen der von ihnen entwickelten mobilen Einheit durch einen Teil der Teilnehmenden erhält der Veranstaltende verlässliche Informationen über das Einhalten von Mindestabständen und kann umgehend entsprechend reagieren und entgegenwirken.
Bei der Bearbeitung ihres Projektes haben sie sich vielen Herausforderungen stellen müs-sen, wie z.B. der Anpassung von Software-Programmen, dem Erstellen eines Simulations-tools, dem Problem schallabsorbierender Kleidung, geringen Reichweiten der RF-Sender, Durchführung einer Testveranstaltung, und nicht zuletzt den Einschränkungen durch den Lockdown und dem Homeschooling. Sie haben darauf mit viel Kreativität und Professionalität reagiert und vor allem nicht aufgegeben. Sehr hilfreich war für sie dabei mit Sicherheit eine hervorragende Projektplanung und Einteilung in Arbeitspakete und eine gute Kommunikation. Und sie planen in einem Folgeprojekt ihre UltraSchall-AbstandsSensor-Einheit mit neuen Hard- und Software-Features zu ergänzen.
Wir freuen uns, das Projekt-Team für diese herausragende Arbeit mit dem 1. Preis in der Rubrik Schülerprojekt des Jahres 2021 auszeichnen zu dürfen und wünschen viel Erfolg bei der hoffentlich baldigen Markteinführung!

Laudatorin: Martina Parrisius



2. Preis: Entwicklung eines alternativen MRT-Kontrastmittels auf Basis von neuartig funktionalisierten SPIONs

Aruna Sherma - Schülerforschungszentrum Hamburg

Aruna Sherma hat sich uns mit einem Projekt präsentiert, das nicht nur sehr aufwändige Arbeiten mit sehr großer Detailtiefe dokumentiert, sondern auch eine nun bereits 3,5-jährige intensive Forschungszusammenarbeit mit dem Schülerforschungszentrum Ham-burg dokumentiert.
Sie beschäftigte sich im SFZ Hamburg zuvor mit Spinphysik und erkannte im MRT eine di-rekte praktische Anwendung des Gelernten. Die Schülerin machte es sich daher in die-sem Projekt zur Aufgabe, ein MRT-Kontrastmittel auf Basis von neuartig funktionalisierten SPIONs zu entwickeln, das eine geringere Zytotoxizität und bessere Biokompatibilität aufweist als die herkömmlichen gadoliniumhaltigen Präparate. Sie hat sich in diese For-schungsfrage mit hohem wissenschaftlichen Niveau intensiv eingearbeitet. Bei der ex-perimentellen Umsetzung hat sie die unterschiedlichsten Arbeitstechniken angewendet und konnte über das SFZ Kontakte zur Uni und zum UKE für ihre Experimente nutzen. Ihre Betreuerin, Frau Dr. Radtke vom SFZ Hamburg bescheinigt ihr ein zügiges, selbstständi-ges und eigenverantwortliches Arbeiten, vielfältige fachliche Kenntnisse und ein bereits jetzt gut aufgebautes wissenschaftliches Netzwerk für die Zukunft. Wir wünschen Frau Sherma weiterhin sehr viel Erfolg und Engagement bei allen weiteren Forschungsvorha-ben! Ihre Arbeit hat uns sehr beeindruckt und wir überreichen ihr mit Freude den 2. Preis in der Rubrik Schülerprojekt des Jahres 2021.

Laudatorin: Martina Parrisius







Die Preisträger 2020



Rubrik: Experiment des Jahres

1. Preis: Dem Lotos-Effekt auf der Spur

LMUchemlab - Ludwig-Maximilians-Universität München

2. Preis: Biologie und Mathematik verbinden - Lactoseintoleranz verstehen und berechnen

teutolab-biotechnologie - Universität Bielefeld

3. Preis: Den kürzesten Weg finden? Dank Graphentheorie!

Scienteens Lab - Universität Luxemburg


Rubrik: Schülerlabor digital

1. Preis: Schülerlabor ,,Smart-Tree"

M!ND-Center - Universität Würzburg (Didaktik der Informatik)

2. Preis: MINT-Camp: Robotik und digitale Fertigungstechnik

Digitales Labor - Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham

3. Preis: Hacking als Beruf

dEIn Labor - Technische Universität Berlin


Rubrik: MINT-Bildung von Lehrkräften

1. Preis: Chemie all-inclusive!

M!ND-Center - Universität Würzburg

2. Preis: Lehr-Lern-Labor makeScience!

makeScience! - Pädagogsiche Hochschule Karlsruhe

3. Preis: Fokus Forschung "Gehirnforschung"

JuLab - Forschungszentrum Jülich GmbH


Rubrik: Schülerprojekt des Jahres

1. Preis: Piperin - eine pfeffrige Lösung gegen die Plagegeister

Sophia Bohlen - Nawi-Werkstatt, Universität Koblenz-Landau

2. Preis: Zur Dynamik des azimuthal-radialen Pendels

Jonas Hamp - PhotonLab, Max-Planck-Institut für Quantenoptik

3. Preis: Digitales Gästebuch

Karl Ritter und Christoph Baitis - Schülerrechenzentrum, Technische Universität Dresden


Die Jury

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